Parasitäre Erkrankungen
Prinzipiell gibt es - ausser direkt nach einer medizinischen Behandlung - keine Fische ohne Parasiten. Sie besiedeln Haut, Kiemen, Rachen und Darm und in einigen Fällen auch die Körperhöhlen.
Parasitäre Erkrankungen entstehen, wenn sich diese Parasiten, meist durch eine Schwächung der Fische oder durch eine zu gute Vermehrungschance in dichten Fischhaltungen, in übermäßiger Dichte ausbreiten können.
Man unterscheidet Ekto-Parasiten (von griech. ektos = außen) auf der Außenhaut und den Kiemen, und Endo-Parasiten im Darm und im Körperinneren.
Man kennt eine Vielzahl parasitischer Organismen unterschiedlichster systematischer Zuordnung. Sie gehören zu den Pilzen (Saprolegnia), den Geiseltierchen (Hauttrüber), den Sporentierchen, den Wimpertierchen z.B.Ichthyophthirius), verschiedenen Gruppen von Würmern (Kiemenwurm Dactylogyrus, Hautwurm Gyrodactylus, Fischegel, Bandwürmer) sowie zu den Kleinkrebsen (Karpfenlaus).
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